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Freie Trauung im Sinne der Trautradition?

Freie Trauung, freie Redner

Ja, es ist wahr. Die meisten Paare orientieren sich im Ablauf der freien Trauung immer noch an der allgemein bekannten TrauTRADITION. Diese Tradition stammt vorrangig vom kirchlichen Traugottesdienst. Ferner kennen wir die Trautradition aus weiteren Hintergründen wie zum Beispiel die zivilrechtliche weltliche Wedding Ceremony aus Nordamerika. Was beinhaltet diese Tradition: Traditionelle Schlüsselelemente sind der Einzug der Braut, das Setting von Braut und Gästen in Stuhlreihen, ein Trauspruch als Motto, dann die feierliche Trauzeremonie mit Jawort, Ringtausch und Hochzeitskuss. Weiterhin beliebt sind die traditionellen Fürbitten/Wünsche ans Brautpaar und kurze Wortbeiträge von Trauzeugen. Auch die Hochzeitskerze ist immer noch beliebt. Das abschließende klassische Element ist der fröhliche Auszug des Brautpaares mit Blütenwurf, Reis, etc.. Meistens folgen die Gäste dem Paar zum Platz für Gratulation und Empfang. Traditionen sind gut, vermitteln sie doch uns Vertrautheit, Sicherheit und Bedeutsamkeit. Neue und NICHT-traditionelle Aspekte der freien Trauung sind die ausführliche Berücksichtigung der individuellen Paargeschichte, ergänzende kreative Symbole und Rituale sowie ein etwas lockerer und freudiger Grundton.

(© 10/2016 von Thomas Hoffmann, freier Theologe und Trauredner)

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